Schokoladenaktion Aachen - eine ökumenische Initiative
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Schokoaktion Aachen

Von den dunklen Seiten der Schokolade: Hintergrund und Ziel der Aktion

 
 
 
Schokoladenaktion
 
 
 

Dass viele Schokoladen auch ihre dunklen Seiten haben, ist vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht bewusst. Hinter dem süßen Genussmittel verbergen sich oft unstete Dumpingpreise, dramatisch schlechte Arbeitsbedingungen, sogar Kinderarbeit - Tausende Kilometer von uns entfernt in den Erzeugerländern erfahren und erlitten.

Im Auftrag des Bistums Aachen und der Evangelischen Kirchenkreise Aachen und Jülich hat SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene - eine Studie erstellt, welche die dunklen Seiten der Schokolade an Beispielen herausarbeitet. Auch zeigt sie auf, was zu tun ist, damit sich die Situation der Kleinbauern verbessert.

Eine Pressekonferenz am 23. September 2009 war das Startsignal für die „Schokoladenaktion Aachen“. Unterstützt von Hilfswerken und weiteren kirchlichen Organisationen und Netzwerken wollen die Träger Bewusstseins-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für fair gehandelte Schokolade machen.

Gemeinden, Einrichtungen und Gruppen sollen für den Fairtradegedanken sensibilisiert, Verbraucherinnen und Verbraucher in der Advents- und Osterzeit angesprochen werden. Die Initiatoren suchen das Gespräch mit örtlichen Herstellern. Ziel ist, dass zukünftig auch aus Aachen ein Schokoladenprodukt mit Fair-Handels-Siegel kommt.

Was kann man tun?
Konkrete Anregungen der Schokoladenaktion

  • Sich persönlich informieren: Unter www.schokoladenaktion-aachen.de kann man sich die vollständige Studie sowie eine Kurzfassung herunterladen. Auch findet man dort weiterführende Infos, Angebote und Materialien.
  • Bildungsarbeit starten: Kirchliche und andere gemeinnützige Einrichtungen, Verbände, Vereine und Initiativen können ihre Mitglieder, Gäste, Adressaten für das Thema sensibilisieren. Dafür gibt es interessante Medien und Materialien. Träger und Unterstützer der Schokoladenaktion vermitteln gerne Referentinnen und Referenten.
  • Fair gehandelt kaufen: Unternehmen und Betriebe, Einrichtungen, Vereine und Verbände, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher können über ihr Einkaufsverhalten Einfluss nehmen. Fair gehandelte Schokolade ist genauso lecker wie die andere. Wer aber über die Hintergründe Bescheid weiß, dem wird sie besser schmecken. Und bei Herstellen und Handelshäusern kommt an, dass sich Fairtrade auch für sie lohnen kann.
  • Mit Herstellern sprechen: Ganz wesentlich wird sich etwas zum Besseren wenden, wenn deutsche Hersteller – auch in Aachen – fair gehandelte Rohstoffe für die Produktion ihrer Süßwaren nutzen. Die Träger der Aktion werden, gemeinsam mit Unterstützern wie dem Diözesanrat der Katholiken und die Gewerkschaft „Nahrung, Genuss, Gaststätten“ (NGG), ihre Möglichkeiten und Kanäle nutzen, um mit Herstellern ins Gespräch zu kommen. Ziel ist, dass es künftig auch aus Aachen ein Schokoladenprodukt mit Fair-Handels-Siegel gibt.
 
 
 
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