Schokoladenaktion Aachen - eine ökumenische Initiative
http://schokoladenaktion.kibac.de/infos-zur-studie
Schokoaktion Aachen

Was den Erzeugerländern wirklich hilft:
Einige Ergebnisse der Studie

 
 
 

Vollbild

 
 
 

Die sozialen und ökologischen Probleme bei der Produktion von Kakao haben in der Vergangenheit wiederholt für Schlagzeilen gesorgt. Im Mittelpunkt standen dabei Berichte über Kinderarbeit in den westafrikanischen Produktionsländern, von wo 70 Prozent des Kakaos kommt.

Doch dies ist nur ein Symptom der bestehenden Probleme: Stark schwankende und meist sehr niedrige Preise üben Druck auf die Kakaoanbauer aus, der zur Kinderarbeit führt. Die Situation in den untersuchten Lieferländern Ghana, Elfenbeinküste, Indonesien und Ecuador belegt dies.

Wirklich helfen wird den Bauern auf Dauer nur, wenn sie höhere, langfristig stabile Preise für ihre Ware erhalten. Einige Kakao- verarbeiter und der Schokoladen- hersteller wollen fairere Handelswege aufbauen. Andere Teile der Branche sehen in der Steigerung der Erntemengen den Ausgangspunkt für eine Verbesserung der Situation der Bauern. Durch die besondere Struktur des Marktes droht jedoch durch die Steigerung der Erntemengen ein Preisverfall, der die Situation der Bauern noch verschärfen würde.

Neben den Unternehmen ist der Gesetzgeber mit verantwortlich: Unternehmen müssen dazu verpflichtet werden, in ihrer Lieferantenkette die Einhaltung internationaler Gesetze und Standards durchzusetzen.

 
 
 
 
 
 

Zudem müsste der gesetzliche Rahmen des Verbraucherinformationsgesetzes verbessert werden, damit Verbraucherinnen und Verbraucher Auskunft über die Herkunft der von ihnen erworbenen Waren verlangen können. Dies würde deutsche Unternehmen verpflichten, Transparenz in der Lieferkette zu schaffen.

 

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